Herzlich Willkommen
„Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?!“ (Lukas 24,5) Liebe Schwestern und Brüder, wenn im Osterevangelium die beiden Engel an die Frauen, die zu Jesu Grab gegangen sind, diese Frage richten, so warten sie nicht wirklich auf deren Antwort. Vielmehr IST die Auferstehung diese Antwort. Die Antwort, wie sie die Trauernden sich nicht selbst geben können, sondern wie sie von den himmlischen Boten her erklingt. Auferstehung ist die Antwort Gottes, die der „Frage Mensch“ in all ihren Unsicherheiten und Abgründen, in all ihrer Bedrängnis und Not, in all ihrer Sorge und Rätselhaftigkeit erlösende Klarheit verschafft. Denn nicht nur das Leben des Menschen lässt dieses vielfach zur Frage werden – Woher komme ich? Wohin gehe ich? Warum gibt es mich? Weshalb tu ich dies alles? – nein, auch und besonders der Tod des Menschen stellt ihn vor ein schier undurchdringliches Geheimnis. Selbstredend sind weder Leben noch Tod bloß theoretische oder nur philosophische Angelegenheiten, doch gerade der Tod stellt uns auch ganz konkret vor so manche Lebensfrage: Was ist mir wichtig? Was ist gut? Was hat letztlich Bestand? Es gibt – und daran müssen wir mit aller Entschiedenheit festhalten – keine Allmacht des Todes. Gerade als Christgläubige wissen wir, dass es nur die Allmacht Gottes gibt und diese ist die Allmacht der Liebe. Liebe schenkt Sinn und Leben – über den Tod hinaus. Vielleicht haben wir uns schon so sehr an die Auferstehungsbotschaft gewöhnt, dass uns ihre Sprengkraft gar nicht mehr richtig staunen und aufatmen lässt. Vielleicht erscheint uns oft die Rede von der Auferstehung als bloße Vertröstung in unsrer Trauer, unsrer Not und unsrem Leid. Aber gerade deshalb ist es auch so wichtig, dass wir nicht nur von der Auferstehung reden sollen, sondern dass wir sie als Lebensprogramm, ja als Lebenskraft in uns Wirklichkeit werden lassen sollen. „Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?!“, ist laut Hermann Detering keine Frage, sondern ein Fanfarenstoß. Ein jubilierendes Halleluja, das nicht nur Engeln ihre geflügelte Leichtigkeit verleiht, sondern auch uns Kraft und Zuversicht schenkt, selbst Schwerstes im Leben ganz aus Gottes Kraft zu meistern. All die Schwierigkeiten des letzten Jahres werden durch die Auferstehung nicht einfach ausgeblendet oder als Illusion beiseitegeschoben, aber sie verlieren doch ihre letzte Bedrohlichkeit, wenn wir wissen, dass nichts und niemand uns von Gottes Liebe trennen kann. Dass nicht der Tod grassiert und regiert, sondern dass uns der Herr in seinen gütigen Händen hält, in Liebe an sich zieht und immer auf seine Arme nimmt. Wir haben einen Gott des Lebens und nicht des Todes – leben wir also mit ihm! Eine gesegnete Osterzeit und ein großes freudvolles Halleluja! Ihr Kaplan Thaddäus
© Pfarre Dirnelwiese Impressum | Datenschutzerklärung
Aktuelles zu COVID-19 Öffentliche Gottesdienste sind unter folgenden Auflagen möglich: 2 Meter Abstand zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben FFP2-Maske (ab 6 Jahren) kein Gemeinde- und Chorgesang Menschenansammlungen vor und nach dem Gottesdienst sind zu vermeiden Alle Karwochen- sowie alle Sonntagsgottesdienste werden auch live übertragen. Zur Live-Übertragung der Messen
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„Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?!“ (Lukas 24,5) Liebe Schwestern und Brüder, wenn im Osterevangelium die beiden Engel an die Frauen, die zu Jesu Grab gegangen sind, diese Frage richten, so warten sie nicht wirklich auf deren Antwort. Vielmehr IST die Auferstehung diese Antwort. Die Antwort, wie sie die Trauernden sich nicht selbst geben können, sondern wie sie von den himmlischen Boten her erklingt. Auferstehung ist die Antwort Gottes, die der „Frage Mensch“ in all ihren Unsicherheiten und Abgründen, in all ihrer Bedrängnis und Not, in all ihrer Sorge und Rätselhaftigkeit erlösende Klarheit verschafft. Denn nicht nur das Leben des Menschen lässt dieses vielfach zur Frage werden – Woher komme ich? Wohin gehe ich? Warum gibt es mich? Weshalb tu ich dies alles? – nein, auch und besonders der Tod des Menschen stellt ihn vor ein schier undurchdringliches Geheimnis. Selbstredend sind weder Leben noch Tod bloß theoretische oder nur philosophische Angelegenheiten, doch gerade der Tod stellt uns auch ganz konkret vor so manche Lebensfrage: Was ist mir wichtig? Was ist gut? Was hat letztlich Bestand? Es gibt – und daran müssen wir mit aller Entschiedenheit festhalten – keine Allmacht des Todes. Gerade als Christgläubige wissen wir, dass es nur die Allmacht Gottes gibt und diese ist die Allmacht der Liebe. Liebe schenkt Sinn und Leben – über den Tod hinaus. Vielleicht haben wir uns schon so sehr an die Auferstehungsbotschaft gewöhnt, dass uns ihre Sprengkraft gar nicht mehr richtig staunen und aufatmen lässt. Vielleicht erscheint uns oft die Rede von der Auferstehung als bloße Vertröstung in unsrer Trauer, unsrer Not und unsrem Leid. Aber gerade deshalb ist es auch so wichtig, dass wir nicht nur von der Auferstehung reden sollen, sondern dass wir sie als Lebensprogramm, ja als Lebenskraft in uns Wirklichkeit werden lassen sollen. „Was sucht Ihr den Lebenden bei den Toten?!“, ist laut Hermann Detering keine Frage, sondern ein Fanfarenstoß. Ein jubilierendes Halleluja, das nicht nur Engeln ihre geflügelte Leichtigkeit verleiht, sondern auch uns Kraft und Zuversicht schenkt, selbst Schwerstes im Leben ganz aus Gottes Kraft zu meistern. All die Schwierigkeiten des letzten Jahres werden durch die Auferstehung nicht einfach ausgeblendet oder als Illusion beiseitegeschoben, aber sie verlieren doch ihre letzte Bedrohlichkeit, wenn wir wissen, dass nichts und niemand uns von Gottes Liebe trennen kann. Dass nicht der Tod grassiert und regiert, sondern dass uns der Herr in seinen gütigen Händen hält, in Liebe an sich zieht und immer auf seine Arme nimmt. Wir haben einen Gott des Lebens und nicht des Todes – leben wir also mit ihm! Eine gesegnete Osterzeit und ein großes freudvolles Halleluja! Ihr Kaplan Thaddäus

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