Herzlich Willkommen
Liebe Schwestern und Brüder, "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", dieses vertraute Zitat des beliebten deutschen Lyrikers Hermann Hesse kennt man ja nicht nur anlässlich des Jahreswechsels, wenn man in aller Hoffnung und fester Zuversicht die besten Wünsche für die kommenden 365 Tage übermittelt. Auch für diesen Herbst passt der Sinnspruch, wenn wir nach den letzten Monaten der ständigen Umstellungen, der andauernden Neuregelungen und der zurückbleibenden Restverunsicherungen mit Gottes Hilfe wieder kraftvoll ins neue Arbeitsjahr starten möchten. Doch natürlich ist mit dem "Zauber" aus Hesses Zitat gerade in kirchlichen Kreisen kein billiger Hokuspokus gemeint, sondern die wiederaufkeimende Freude am Leben und besonders auch am Glaubensleben. Haben die letzten Coronamonate durchaus die dramatischen Momente christlicher Weltsicht veranschaulicht, wenn oft in verordneter Vereinzelung oder kleiner Gruppe Gott in flehendem Bittgebet und berechtigter Sorge die eigenen Ängste und Hinfälligkeiten hingelegt werden in der Bitte, er möge diese annehmen, abnehmen und wandeln. So dürften nun auch die erleichterten und freudvollen Dankeshymnen nicht ausbleiben, dass wir auch sehen, wo unser Gebet erhört und unsere Dramen überwunden wurden. Natürlich haben beide Weisen - Freude und Hoffnung, Ängste und Sorgen - ihre Berechtigung im Glauben, denn es gibt prinzipiell nichts, was darin keinen Platz fände, aber gerade beim zuversichtlichen Neubeginn ist nun dieser kleine geistliche Funke zuinnerst am Werke, der uns auch Gottes liebende Gegenwart in uns zusagt. Dieser Funke ist am Glimmen und Glosen zu halten, dass er auch wieder in schwereren Zeiten wärmt und leuchtet und auch anderen Kraft gibt. Es ist der Funke des Heiligen Geistes, der jeden Tag zum Neubeginn der Nachfolge Christi anspornt, der die Welt verändert, Gott die Ehre erweist und uns selbst Heil macht, komme, was wolle. Das ist wahrlich zauberhaft - es ist das Wunder des Glaubens. Einen schönen September, Ihr Kaplan Thaddäus
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Liebe Schwestern und Brüder, "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", dieses vertraute Zitat des beliebten deutschen Lyrikers Hermann Hesse kennt man ja nicht nur anlässlich des Jahreswechsels, wenn man in aller Hoffnung und fester Zuversicht die besten Wünsche für die kommenden 365 Tage übermittelt. Auch für diesen Herbst passt der Sinnspruch, wenn wir nach den letzten Monaten der ständigen Umstellungen, der andauernden Neuregelungen und der zurückbleibenden Restverunsicherungen mit Gottes Hilfe wieder kraftvoll ins neue Arbeitsjahr starten möchten. Doch natürlich ist mit dem "Zauber" aus Hesses Zitat gerade in kirchlichen Kreisen kein billiger Hokuspokus gemeint, sondern die wiederaufkeimende Freude am Leben und besonders auch am Glaubensleben. Haben die letzten Coronamonate durchaus die dramatischen Momente christlicher Weltsicht veranschaulicht, wenn oft in verordneter Vereinzelung oder kleiner Gruppe Gott in flehendem Bittgebet und berechtigter Sorge die eigenen Ängste und Hinfälligkeiten hingelegt werden in der Bitte, er möge diese annehmen, abnehmen und wandeln. So dürften nun auch die erleichterten und freudvollen Dankeshymnen nicht ausbleiben, dass wir auch sehen, wo unser Gebet erhört und unsere Dramen überwunden wurden. Natürlich haben beide Weisen - Freude und Hoffnung, Ängste und Sorgen - ihre Berechtigung im Glauben, denn es gibt prinzipiell nichts, was darin keinen Platz fände, aber gerade beim zuversichtlichen Neubeginn ist nun dieser kleine geistliche Funke zuinnerst am Werke, der uns auch Gottes liebende Gegenwart in uns zusagt. Dieser Funke ist am Glimmen und Glosen zu halten, dass er auch wieder in schwereren Zeiten wärmt und leuchtet und auch anderen Kraft gibt. Es ist der Funke des Heiligen Geistes, der jeden Tag zum Neubeginn der Nachfolge Christi anspornt, der die Welt verändert, Gott die Ehre erweist und uns selbst Heil macht, komme, was wolle. Das ist wahrlich zauberhaft - es ist das Wunder des Glaubens. Einen schönen September, Ihr Kaplan Thaddäus

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