Tod und Leben
Wie das Sprichwort sagt, gehört der Tod zum Leben. Wir leben aber oft nicht danach, versuchen den Tod möglichst lange gedanklich
wegzuschieben. Im Kirchenjahr gibt es in den ersten Novembertagen nun Gelegenheit, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Zu
Allerseelen denken wir besonders an unsere Verstorbenen, besuchen die Friedhöfe und beten für sie. Denn: Wer im Gedächtnis
seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.
Unser christlicher Glaube geht noch darüber hinaus: Unsere Verstorbenen sind nicht tot. Sie sind uns nur vorausgegangen, warten
sozusagen auf der anderen Straßenseite auf uns. Gemeinsam mit ihnen werden wir einmal das ewige Leben erlangen.
Diesen Trost schenkt uns der Glaube!
Ihr Diakon Franz